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Gesundheit


Zuständig für die Aufgaben des Gesundheitswesens ist das Ministry of Health, dem neben den mehr als 800 Krankenhäusern (rong payaban) auch die über 7000 Health Center (anamai) im ganzen Land zentral unterstehen. In den großen Städten, besonders im Ballungsraum Bangkok, wo es neben den staatlichen Krankenhäusern auch eine Reihe privat geleiteter Kliniken (clinic) gibt, sind die medizinischen Einrichtungen relativ gut bis überdurchschnittlich gut mit Personal besetzt und mit Technik ausgestattet.
Auch die flächendeckende medizinische Basisversorgung der ländlichen Bevölkerung (über 80 Prozent der Thais leben auf dem Land), hat in den letzten Jahren deutliche Fortschritte gemacht, seit im Jahre 2001 das 30 Baht Projekt gestartet wurde (*). Schon in den achtziger Jahren konnte die Zahl der ländlichen Krankenhäuser um fast 200 auf 848 erhöht und die Zahl der Health Center auf über 7000 verdoppelt werden.
Health Center spielen bei der regionalen medizinischen Versorgung eine wichtige Rolle. Sie können eine einfache dörfliche Erste Hilfe-Station sein, ein Behandlungszentrum mit medizinisch geschultem Personal (Krankenschwester), das in regelmäßigen Abständen von einem Arzt besucht wird, oder ein Mini-Krankenhaus mit mindestens zehn Betten, das von einem Arzt betreut wird und die Möglichkeit einer stationären Behandlung bietet. Gezielte Maßnahmen in den Bereichen Vorbeugung, Schulgesundheit und Ernährungsberatung, durchgeführt von den Health Centers und mobilen Einrichtungen, zeigen erstaunliche Erfolge: Die Zahl der durch Lungenentzündung, Tuberkulose oder Mangelkrankheiten verursachten Todesfälle ging merklich zurück; die durchschnittliche Lebenserwartung bei Männern liegt derzeit bei 73 Jahre, bei Frauen bei 77 Jahre. Ebenfalls als ein Erfolg können die Aufklärungskampagnen zur Familienplanung verbucht werden: Kamen 1970 noch 33 Neugeborene auf je 1.000 Einwohner, waren es 2005 weniger als 15. Entsprechend nahm der Anteil der unter 15-jährigen an der Gesamtbevölkerung von 45,2 Prozent im Jahr 1970 auf unter 29 Prozent im Jahr 2007 ab.
Thailand ist heute weltweit in der Gesundheitsfuersorge fuehrend und im asiatischen Raum ein Modellfall fuer das Gesundheitswesen, das nun von immer mehr Staaten adaptiert und in die Praxis umgesetzt wird. Siehe dazu der Artikel aus Asia Weekly vom Mai 2014 (*), bitte hier klicken.

Der Basis-Artikel dazu stammt aus der Bangkok Post vom 20. Mai 2014, bitte hier klicken.
Zur Lebenserwartung siehe bei spiegel.de
Zu den Hauptaufgaben der öffentlichen Gesundheitsdienste gehören auch in Zukunft die Verbesserung der sanitären Verhältnisse (Wasser, Abwasser) in Stadt und Land sowie weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Malaria und des Dengue-Fiebers.

(*) Auszug aus Asia Weekly vom 23.-29. Mai 2014, Karl Wilson:
Taking region's temperature
Despite complexity and cost, ASEAN members are strongly committed to affordable healthcare

Natalie Phaholyothin, associate director of the Rockefeller Foundation in Asia, said although it is neither a large nor a particularly wealthy country, when it comes to providing care for its citizens Thailand is both global leader and role model for neighboring ASEAN countries. ...

“Four decades ago, Thailand chose to invest wisely in health when it was still a low income country,” she said. “It prioritized developing human resources such as medical doctors and, particularly, nurses and community health workers. In the 1980s, it bucked a global trend to build new, shiny hospitals, focusing instead on increasing the number of rural primary facilities.”

In 2001, it established the “30-baht scheme” — now the universal coverage program. “Contrary to advice from foreign experts, Thailand ploughed ahead to establish one of the greatest safety net programs that would cover 75 percent of its population,” Phaholyothin said.

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